ETSC-OP

Der Bereich für alle Anwendungen/Maßnahmen, die man selbst nicht ausführen kann. zB. Botox spritzen, Schweissdrüsenabsaugung, aber auch Psychotherapie usw.

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walnuss
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Re: ETSC-OP

Beitrag von walnuss » 26.Mai 2010, 22:23

an die Beitragstellerin:

schwitzt du jetzt nicht mehr in den Füßen?

ich nämlich schon noch und ich hab die ETS OP auch gemacht.

bitte um antwort.

baggy
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Re: ETSC-OP

Beitrag von baggy » 27.Mai 2010, 6:16

Lenchen90 hat geschrieben:ich habe einige Fragen bezüglich der OP.

ich habe von geburt an besonders starke HH an den füßen und händen. (IMMER nass, bei besonderer hitze, anstrengung, aufregung etc. bis zu abtropfen des schweißes).
habe eigentlich schon fast alles versucht...ALCL hilft nur gering, Ionto hat in den ersten 4 monaten (war aber auch winter) geholfen, dann jedoch nicht mehr obwohl ich die behandlung nicht abgebrochen habe.
als kind habe ich auch schon versch. cremes versucht, jedoch konnte ich die nicht mal auftragen, da sie sofort "geflossen" sind.
Somodren habe ich noch nicht versucht, möchte ich allerdings auch nciht wegen den nebenwirkungen.

jetzt geht es ja wieder auf den sommer zu und es belastet mich wieder sehr. obwohl es erst ein paar warme tage gab, habe ich wieder ausschlag an den füßen vom schwitzen.
beim arbeiten (bedienen) schwitze ich sehr stark, dann auch am ganzen körper, so dass auch beine, rücken etc nass sind. traue mich an warmen tagen kaum aus dem haus.

jetzt bin ich eigentlich soweit, dass ich die ETSC-OP machen will.
nur ist es ja so, dass ich an händen und füßen immer schwitze, aber bei hitze, anstrengung etc. am ganzen körper auch vermehrt schwitze, also mehr als normal würde ich sagen.
z.b. ist es dann an der stirn so stark, dass ich nasse haare bekomme und es herunterläuft...auch an achseln ist es dann sehr stark. zu hause oder im winter schwitze ich aber nur an händen und füßen.

wenn ich nun die OP mache, hilft mir das ja nur gegen den handschweiß bzw.fußschweiß, ist das richtig?
und was ich noch nicht verstehe: müsste ich zwei getrennte OPs durchführen lassen wenn ich hände und füße behandeln lassen will?
die höchste priorität haben die hände, jedoch belastet micha uch die HH an den füßen stark.
ich dachte, das ist ein nerv der alles regelt? aber scheinbar müsste ich mich dann für hände oder füße entscheiden?

könnte mir das jemand erklären...hab mir alle beiträge durchgelesen, aber bin jetzt leicht verwirrt.
bei manchen bringt es ja scheinbar für füße und hände was, bei andren nicht. haben die dann untersch. nerven getrennt??

wäre sehr dankbar, wenn mich jemand aufklären könnte.

lg Lena
hi
überleg dir gut ob du überhaupt eine ets machen willst! da du am ganzen körper vermehrt schwitzt, ist es nicht ratsam eine ets überhaupt durchzuführen. du schwitzt dann nicht weniger, sondern mehr. nämlich am rumpf. denn die schweißmenge bleibt gleich!!!. ich hatte eine ets th 1-2, und habe erst jetzt ein problem mit dem schwitzen. ab 20 grad in einem auto ohne klimaanlage? das war einmal! aus heutiger sicht war es dumm sowas machen zu lassen. denn man legt über 30 % des körpers trocken. das das nicht ohne folgen bleibt ist klar. stell dir vor du schwitzt dann noch mehr am bauch rücken und po. dann kannst di alle 2 stunden das t shirt wechseln. musst du wissen.
DAS KS IST NICHT ZU UNTERSCHÄTZEN!!!!!!!!!!!

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Re: ETSC-OP

Beitrag von Schweißbrille » 27.Mai 2010, 8:19

Du solltest allerdings das nicht so verallgemeinernd posten. Richtig ist: Ein Schritt wie eine ETS sollte gut und wohlweislich überlegt sein und erst erfolgen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Dass man hinterher mehr schwitzen würde, ist etwas, das in keiner Weise so sein muss - da gab es hier auch schon ganz andere Berichte.

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Re: ETSC-OP

Beitrag von baggy » 28.Mai 2010, 7:21

Schweißbrille hat geschrieben:Du solltest allerdings das nicht so verallgemeinernd posten. Richtig ist: Ein Schritt wie eine ETS sollte gut und wohlweislich überlegt sein und erst erfolgen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Dass man hinterher mehr schwitzen würde, ist etwas, das in keiner Weise so sein muss - da gab es hier auch schon ganz andere Berichte.
hi
ja kann sein ,aber ich bitte zu bedenken dass viele post op berichte hier unmittelbar nach der op geschrieben werden. aber der körper braucht bis zu 3 jahre um sich umzustellen. bei mir ist dieses jahr auch anders als letztes. zum beispeil bekomme ich jetzt eine gänsehaut am unterarm .aber nur beim essen! sonst ist keine gänsehaut mehr in den behandelten bereichen möglich. meine augen sind trockener (qualität der tränenflüssigkeit) so das sie im winter oft tränen wenn ich ins freie gehe.
auf gar keinen fall darf man denken das ks ist alles an nebenwirkungen. DAS IST FALSCH!!
mein ruhepuls ist deutlich niedriger. zum teil nur 40. und meine kondition ist schlechter geworden.
ein vorteil ist nicht mehr rot zu werden :=)
also ich habe diese op gemacht wegen einer hautdermatitis, nicht wegen schwitzen!
ich hatte früher nie ein problem mit schweißflecken oder so, aber jetzt schon. meine achseln werden sehr schnell nass.
ich bin busfahrer.und bei warmen temperaturen ist es schon ziemlich doof. aber es geht.

es gibt momente wo ich sie verfluche diese op. aber in anbetracht des grundes der op ists ok. aber nur weil sie für meine dyshidrose gut ist.
wegen hh würde ich sie nie machen.
ich habe auch VOR der op gedacht : ahh ein biß0chen mehr schwitzen passt schon weil ich ja jetzt nicht viel schwitze.
ABER ES NICHT SO1. es ist schon störend manchmal. wenn man bei 20 grad mit t-shirt und langer hose in die stadt geht und plötzlich der rücken nass wird ist das net so dolle. aber ich denke mal das es sich noch bessert. im vergleich zu letzten sommer ist es besser geworden!
gruß

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Re: ETSC-OP

Beitrag von Peter1988 » 08.Jul 2010, 12:19

Hallo zusammen.
ich hoffe jemand von euch kann mir weiterhelfen weil ihm selbst dasselbe oder er zumindestens davon ein ahnung hat.
kurz zu mir... ich habe seit vielen jahren und starker hyperhydrose an den händen gelitten. nachdem alle dinge wie cremes, iontophorese, tabletten etc. versagt hatten habe ich mich in der ruhlandklinik essen der minimalinvasiven sympathektomie unterzogen.
zunächst war alles ok hände trocken nur halt sehr trocken so das ich sie eincremen musste aber natürlich absolut kein thema dafür das die schwitzerei vorbei war.
aber jetzt 3 monate später schwitzt meine rechte hand wieder leicht bei normaler temperatur und stärker bei hitze.
die linke hand ist weiterhin in jeder situation trocken.
aber natürlich is das nicht die lösung.
hat jemand sowas erlebt/ erfahren??
sollte ich mich nochma operieren?
und außerdem is das vielleicht nur vorrübergehend oder wird es sogar im gegenteil wieder noch viel schlimmer??
brauche einen guten rat. vielen dank im vorraus

chris
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Re: ETSC-OP

Beitrag von chris » 11.Jul 2010, 13:40

Hallo zusammen,

wollte in Anbetracht der Temperaturen nochmal eben einen Zwischenbericht in Sachen KS schicken (@Kaili: du hast ja auch drum gebeten). Was das frieren angeht: Weg. Nachts schwitzen ohne erdenklichen Grund: Anfangs krass, jetzt auch weg. Ich muss zugeben, dass ich bei den aktuellen Temperaturen (würde sagen so ab 30 Grad) das KS schon als störend empfinde wenn ich ehrlich bin. Ich schwitze stark ab Rücken abwärts - aber das tun "normale" Menschen bei dem Wetter auch, vielleicht nicht ganz so stark. Mir war vorher bewusst, dass ich an anderen Körperteilen stärker schwitze, und wenn es jetzt halt so ist, dann ok. Schliesslich sind vielleicht 2 Monate im Jahr so heiß wie jetzt (wenn überhaupt). Ich bin jeden Tag dankbar darüber dass mein Hauptproblem (Hände) gelöst ist und die Achseln zudem auch trocken sind aufgrund der beiden Op`s. Ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen: Die Personen, welche die OP aufgrund von Hautproblemen gemacht haben und sich jetzt über das KS beschweren können nicht nachvollziehen wie es Leuten geht, die sich z.B. aufgrund jahrelangem Handschwitzen für die OP entschieden haben. Das ist echt ein Unterschied, glaubts mir! Ich bin jetzt z.B. viel selbstbewusster geworden, gehe offener auf Leute zu.
Also, an alle die vor einer Entscheidung stehen: Seid euch im Klaren drüber, dass nicht alles beim alten bleibt. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Aber wer mit den Nachteilen leben kann sollte es machen...

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Re: ETSC-OP

Beitrag von borstl83 » 13.Aug 2010, 9:20

Hallo zusammen,
neugierig habe ich eure Beiträge gelesen und mir ist aufgefallen, dass es überwiegend positive Rückmeldungen zu dieser OP gibt. Daher habe ich mich entschieden euch meine Erfahrung mitzuteilen.
Also, ich habe diese OP im September 2007 bei Dr. Scola in Hamburg machen lassen. Damals habe ich sehr stark unter den Achseln geschwitzt und hatte schon einiges,wie Botox spritzen, hinter mir. Die OP sollte nun meine Erlösung sein, aber es ist nun leider alles viel schlimmer!!!
Nun schwitze ich weiterhin stark unter den Achseln und zusätzlich am Bauch, unter der Brust, am Rücken und an den Oberschenkeln. Meine Hände sind furz trocken (hatte vorher auch keine Schwitzhände) und komme nur mit teuren Handcremes zurecht.
Ich bin leider auch kein Einzelfall. Damals war ich zusammen mit einer Freundin im Krankenhaus und sie hat die gleiche OP machen lassen. Damals hat sie sehr stark an den Händen geschwitzt. Das ist nun vorbei, aber dafür schwitzt sie nun sehr stark unter den Achseln, am Bauch und unter der Brust. Ihr geht es nun wesentlich schlechter als vorher.
Es freut mich natürlich sehr, dass es Leute gibt, denen diese OP geholfen hat und sie nun ein ganz anderes Lebensgefühl haben. Trotzdem möchte ich zeigen, dass es auch die andere Seite gibt.
Wer darüber nachdenkt die OP zu machen, sollte es sich wirklich gut überlegen. Ich rate jedem davon ab. Schaut lieber, ob ihr schon alle anderen Möglichkeiten ausprobiert habt und ob ihr nicht vielleicht doch damit leben könnt.
Ich gehe nun zu einer Homöopathin. Vielleicht ist das erfolgreich. Ich hoffe es, aber wenn nicht, muss ich einfach damit leben.
Ein Gutes hat es aber: Ich kann mir ständig ohne schlechtes Gewissen neue Klamotten kaufen. Das ist zwar schlecht für die Geldbörse aber gut für die Seele... :lol:

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Re: ETSC-OP

Beitrag von Trockenehände » 19.Okt 2010, 14:59

Mit großem interesse habe ich euere Berichte gelesen und möchte meinen hier beitragen. Seit meiner Kindheit litt ich an HH ( Hände und Füße ) so stark das an machen Tagen ich nicht aus dem Haus ging. In der Schule im Heft schreiben ....... PANIK ... Ausbildung genauso ..das ganze zog sich bis Sommer 2010 . Habe in den letzten Jahren drei Iontophoresegeräte gehabt , Odaban usw usw . Ich war es leid von Medikamenten oder Geräten abhängig zu sein. Duch meinen Hautarzt bin ich an Hr. Dr Ivo Tarfusser ( Meran , Südtirol) gekommen der mich am 30.08.2010 operiert hat, mit bis heute sehr gutem Erfolg. Wenn man für sich abwägt und dann entscheidet welcher Weg der bessere sein kann , dann kann eine ETS OP ein Segen sein auch mit KS nach der OP.
1 1/2 Tag KH Aufenthalt ; 3000 Euro Kosten ( ohne Anfahrt ) wenn ihr weitere Infos wollt meldet euch bei mir
lg
Trockenehände :D

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Re: ETSC-OP

Beitrag von Lisa93 » 15.Apr 2011, 22:02

Hay ihr Lieben...
Ich bin jetzt 17 jahre alt und hab HH schon seid ich ein kleines kind bin...
Ich wollt mal fragen wo ihr euch Operieren gelassen habt...?
Ich werde am Mittwoch operiert und kann den arzt eigentlich nur empfehlen.. der ist echt super Nett und sehr Kompetent...
Wenn ihr mehr wissen wollt dann schreibt mir.... ;)

LG lisa93

olli
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Re: ETSC-OP

Beitrag von olli » 03.Mai 2011, 16:22

Hallo Leute,
Also - habe vor 4 Wochen das ETSc durchführen lassen in der Uniklinik Tübingen. Funktioniert soweit alles, aber ein Problem habe ich - nach der OP vier Tage alles o.k. und dann ging es los - Nachts max. 2-4 Std. geschlafen und Schmerzen gehabt wie ein Schwein. Das ging über 2 Wochen so, dann zum Hausarzt und der verschrieb mir Valoron, seither kann ich schlafen und die schmerzen sind auszuhalten, wenn aber die wirkung nachläßt, könnte ich durch den andauernden Schmerz und Reizung in die Luft gehen. Aber mehr wie maximal 1 Tabl. ist nicht drin. Hat von euch auch jemand das Problem ? Schöne Grüße olli :(

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Re: ETSC-OP

Beitrag von Likwit » 04.Mai 2011, 16:07

Hallo!

Welche Bereiche wurden denn bekämpft - und welche Nerven zerstört?

Nach 4 Wochen noch starke Schmerzen klingt mMn nicht so normal; vielleicht mal besser bei dem Arzt bei dem du im Krankenhaus warst vortragen. So starke Schmerzmittel wochenlang sind ja auch nicht toll...

olli
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Re: ETSC-OP

Beitrag von olli » 26.Jun 2011, 15:15

Hallo,
Durchtrennt wurde in der ETSC-OP der rechte Strang, der die Neurotransmitter, also die Botenstoffe, leitet. Und nach oben sämtliche "Abzweigungen". Die Schmerzen wurden als normale OP-Folgen deklariert, hatte mittlerweile Osteopahtie probiert und der Physio sagte mir, dass mein Problem mit Lympy-Drainage zu lösen wäre. Tatsächlich, mit Lymph-Drainage wurde mein Problem besser - die Lymph-Flüssigkeit war bei mir angestraut und das verursachte die Schmerzen. Habe vorher gegen die Schmerzen Valoron genommen.
Grüße olli

olli
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Re: ETSC-OP

Beitrag von olli » 26.Jul 2011, 19:46

Hallo Leute,
Da hier schon mehrere die ETSC-Op machen liessen, habe ich mal Fragen ;
1. Ist eigentlich die Durchtrennung der Bahnen dauerhaft, Nerven können ja wieder zusammenwachsen ?
2.wurden bei euch beide Seiten auf einmal gekappt ?
3. wo habt Ihr Euch behandeln lassen ?

Liebe Grüße an Alle :fan:

Moni
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Re: ETSC-OP

Beitrag von Moni » 07.Okt 2011, 12:28

Ich wurde letzte Woche im Wilhelmsburger Krankenhaus operiert.
Direkt nach der Operation waren meine Hände trocken und warm!!! Ich hätte es niemals gedacht, dass dieser Traum Wirklichkeit werden würde.
Ich hatte vorher alles (außer ETS) ausprobiert. Selbst ein Auskratzen der Schweißdrüsen - ohne Erfolg! Über Jahrzehnte habe ich im Kontakt mit Menschen darunter gelitten. Ich war stets angespannt, mein Körper fühlte sich immer nass-kalt an. Jegliche Kälte, Wind war für mich eine Qual.

Die OP in HH verlief sehr gut. Ich wurde von Dr. Holtz operiert. Ein sehr netter und kompetenter Arzt.
Dienstag und Donnerstag wurde ich operiert. Freitag entlassen.
Das KS ist bei mir ganz minimal. Es ist im Vergleich zu vorher ein wenig mehr. Kaum der Rede Wert. Ich bin unglaublich glücklich und dankbar. Was für eine Lebensqualität. :grpwave:

Das Eeinzige was auf mich zukam, waren dann 3 Tage später "heftige Rückenschmerzen". Ich muss dazu sagen, dass ich, was Rückenschmerzen angeht, vorbelastet bin. War bzgl. eines Bandscheibenvorfalls vor ca. 3-4 Monaten schon mal im Krankenhaus. Die Rückenschmerzen bzgl. der ETS haben 3 Tage angehalten. Diesbezüglich bekam ich ein starkes Schmerzmittel und nach diesen 3 Tagen wurde es deutlich besser. Die Schmerzen selbst betreffen muskuläre Angelegenheiten oder auch Verspannungen. Habe in der Angelegenheiten nochmal Kontakt mit Dr. Holzt aufgenommen. Es ist nichts Schlimmes und es geht wieder weg. ;) ;)
Für mich war die Entscheidung, diese OP durchführen zu lassen, das BESTE was ich je getan habe. :dankeschoen:

Für alle Interessierten:
Wilhelmsburger Krankenhaus OA Dr. Holtz

baggy
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Re: ETSC-OP

Beitrag von baggy » 08.Okt 2011, 7:11

hi moni
du sagst das das ks kaum da ist... die op ist gerade mal eine woche her, und der körper hat sich noch lange nicht umgestellt. in den nächsten monaten sind so einige reaktionen deines körpers möglich. zb. nachtschweiß, einseitiges schwitzen, und spätestens im nächsten sommer auch das ks! warte mindestens 2 jahre, und dann schreibe nochmal über deine op.
übrigends bei mir fangen nach 3 jahren die ame,und bei großer hitze auch die hände wieder leicht an zu schwitzen. yes, gott sei dank. weniger ks.
Moni hat geschrieben:Ich wurde letzte Woche im Wilhelmsburger Krankenhaus operiert.
Direkt nach der Operation waren meine Hände trocken und warm!!! Ich hätte es niemals gedacht, dass dieser Traum Wirklichkeit werden würde.
Ich hatte vorher alles (außer ETS) ausprobiert. Selbst ein Auskratzen der Schweißdrüsen - ohne Erfolg! Über Jahrzehnte habe ich im Kontakt mit Menschen darunter gelitten. Ich war stets angespannt, mein Körper fühlte sich immer nass-kalt an. Jegliche Kälte, Wind war für mich eine Qual.

Die OP in HH verlief sehr gut. Ich wurde von Dr. Holtz operiert. Ein sehr netter und kompetenter Arzt.
Dienstag und Donnerstag wurde ich operiert. Freitag entlassen.
Das KS ist bei mir ganz minimal. Es ist im Vergleich zu vorher ein wenig mehr. Kaum der Rede Wert. Ich bin unglaublich glücklich und dankbar. Was für eine Lebensqualität. :grpwave:

Das Eeinzige was auf mich zukam, waren dann 3 Tage später "heftige Rückenschmerzen". Ich muss dazu sagen, dass ich, was Rückenschmerzen angeht, vorbelastet bin. War bzgl. eines Bandscheibenvorfalls vor ca. 3-4 Monaten schon mal im Krankenhaus. Die Rückenschmerzen bzgl. der ETS haben 3 Tage angehalten. Diesbezüglich bekam ich ein starkes Schmerzmittel und nach diesen 3 Tagen wurde es deutlich besser. Die Schmerzen selbst betreffen muskuläre Angelegenheiten oder auch Verspannungen. Habe in der Angelegenheiten nochmal Kontakt mit Dr. Holzt aufgenommen. Es ist nichts Schlimmes und es geht wieder weg. ;) ;)
Für mich war die Entscheidung, diese OP durchführen zu lassen, das BESTE was ich je getan habe. :dankeschoen:

Für alle Interessierten:
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Re: ETSC-OP

Beitrag von Likwit » 08.Okt 2011, 12:13

Echt, dein KS wird dadurch schon spürbar weniger?

Bei mir kommt der Kopf immer mehr zurück, aber von weniger KS merk ich leider nix

matscherm
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Re: ETSC-OP

Beitrag von matscherm » 31.Aug 2012, 17:36

Hallo Leidensgenossen,
mich würden ein paar Erfahrungsberichte interessieren von denen die es vor einigen Jahren machen lassen haben.
Die letzten Einträge sind ja schon ein bisschen her.

Wie geht es euch heue? Einige haben es 2008 machen lassen und einige letztes Jahr...

Ich wäre euch echt dankbar wenn ihr euch nochmal aufrappen könntet und was postet. Das trägt betimmt zu meiner Entscheidung bei es machen zu lassen oder nicht.

Vielen Dank!

olli
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Re: ETSC-OP

Beitrag von olli » 31.Aug 2012, 18:28

Hallo,
Bei mir ist die OP zwei Jahre her, das Kopfschwitzen ist völlig weg, dafür das KS im Lendenwirbelbereich extrem. Nehme Sormodren (max. 3 St. am Tag) Wenn ich schwitze, dann am gesamten Oberkörper und im Intimbereich, mit Sormodren kann ich das unterdrücken. ich klemme mir ein Gästehandtuch hinten im Gürtel zwischen Lendenwirbelbereich und Hose, dass ich den Schweiss auffangen kann, sonst ist die Hose beim sitzen hinten total nass ! Das ist Kacke, aber es geht nicht anders, das ist der Preis den ich zahle für ein schwitzfreien Kopf, ansonsten positiv ist, dass meine Migräneanfälle fast weg sind. D.h., dass ich nur noch einen "Druck" unter der Schädeldecke verspüre und weniger Schmerzmittel brauche, erfreulich. Den Zusammenhang aber, so sagte mir Dr.Schick in München, kann mir aber keiner erklären. das System des Schwitzen kann man beeinflussen, aber die Menge, die man schwitzt bleibt gleich ! Es verlagert sich nur und mit dem gästehandtuch im Gürtel hinten drin, da kann ich damit leben, aber das ist der Preis, den ich dafür zahle. Schöne trockene Grüße an Euch Alle Olli

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Re: ETSC-OP

Beitrag von blank » 11.Sep 2012, 22:10

olli hat geschrieben:das System des Schwitzen kann man beeinflussen, aber die Menge, die man schwitzt bleibt gleich ! Es verlagert sich nur
Das ist eigentllich eine Aussage, die irgendwo für alle lesbar sein sollte, die eine OP machen wollen. Besser kann man es ja nicht auf den Punkt bringen.
Grüße,
blank

Reichtum ist was man Anderen gutes tut.

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Re: ETSC-OP

Beitrag von Angsthäschen » 29.Jun 2015, 9:26

Angsthäschen hat geschrieben:Hallo zusammen,
habt vielen Dank für eure Antworten. Sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe. Ich habe die OP inzwischen gut hinter mich gebracht und bin äußerst zufrieden. Meine Hände sind staubtrocken und warm, das KS hält sich in Grenzen. Zur Frage, ob die OP wirklich notwendig war: Ja... Ich habe so gut wie alles, was auf dem Markt war, ausprobiert. Ich habe jahrelang Sormodren eingenommen, was ein bisschen geholfen hat, aber wegen der Nebenwirkungen einfach schrecklich war. Außerdem hat ein einziges der 100 000 Deos, die ich getestet habe, mir unglaublich geholfen, allerdings nur für die Achseln. Man kann es bei der Praxis Drs. Blaheta bestellen. Das ist eigentlich der einzige Tipp, den ich weitergeben kann an alle, die noch unter der HH leiden. Und die OP natürlich! Ich würde sie jederzeit wieder durchführen lassen. Natürlich freue ich mich für jeden von euch, bei dem auch eine weniger drastische Maßnahme hilft und ich bin immer noch der Meinung, man sollte die anderen Möglichkeiten zuerst ausschöpfen.
Ich bin wirklich Expertin im Testen wirkungsloser Therapien und weiß wie ermüdend das ist und wie verzweifelt man sein kann.
Aber ich möchte alle, die noch unter der HH leiden ermutigen, nicht aufzugeben. Es gibt Hilfe, holt sie euch! :-)

Beste Grüße vom Angsthäschen
Hey,
leider bin ich inzwischen nicht mehr so euphorisch bzgl. der OP. Die Wirkung hat nur bedingt angehalten (ich schwitze etwas weniger, aber immer noch massiv) und ich würde mich jetzt doch nicht mehr operieren lassen, auch wenn alles gut gegangen ist und Dr. Schick und sein Team super waren.

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