Erfolgsbericht

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Erfolgsbericht

Beitrag von schwitzi1 » 07.Okt 2015, 11:13

Hallo,

auch ich möchte hier nun über meine Erfahrungen mit der Iontophoresetherapie berichten. Mein halbes Leben litt ich unter Hyperhidrose, ich denke alle Leidensgenossen wissen was ich meine, wenn ich sage: normale Alltagssituationen waren für mich der komplette Horror. Ständige Schweissflecken unter den Achseln, kleitschnasse Hände beim Begrüßen fremder Menschen und dazu durchgehend feuchte Socken!
Nachdem ich vieles ausprobiert habe, bin ich letztendlich über meinen Hautarzt auf die Iontophoresetherapie aufmerksam geworden und bestellte mir im Internet das Iontophoresegerät Idromed 5 PS.
Bedienung war kinderleicht und so habe ich in den ersten drei Wochen täglcih 15 Minuten Füsse, Händ eund Achseln therapiert, bis sich tatsächlich die ersten Erfolge zeigten! Nun behandle ich nur noch 2 Mal die Woche um den Erfolg nicht zu verlieren. Seit dem bin ich komplett trocken! :-) und das ganz ohne Chemie oder OP. Ich bin rundum zufrieden mit dem Idromed und fühle mich endlich pudelwohl in meiner Haut! Diese Therapie kann ich allen ans Herz legen, die auch unter Hyperhidrose leiden!

LG :)

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Re: Erfolgsbericht

Beitrag von schwitzen_com » 07.Jun 2016, 15:15

Ich benutze dazu wahlweise ein Antitranspirant oder ein neueres Iontophoresegerät als das von Dir genannte. Ich habe jedoch den Vorteil, dass mir auf Basis meines Berufs beide Therapieformen ohne Anschaffungskosten zur Verfügung stehen und ich ohnehin beide testen muss und will :D

Sowohl ein hoch dosiertes Antitranspirant als auch ein Iontophoresegerät (mit Gleichstrom/Pulsstrom) eignet sich für die Anwendung an den Händen. Für die Bekämpfung übermässigen Schwitzens unter den Achseln würde ich zu einem sensitiv ausgerichteten Antitranspirant raten, wohingegen bei der Iontophorese der sanftere Pulsstrom das Mittel der Wahl darstellt.

Interessant könnte sein, dass es auch im Bereich der Iontophorese gegen Schwitzen im Gesicht Fortschritte gibt. Insbesondere die jüngste Entwicklung von Gesichtsmasken mit eingearbeiteten Graphit-Leiterbahnen (ganz neu entwickelt in 2016) ermöglicht eine breit gestreute Stromverteilung, bis in alle beschriebenen Problemzonen des Gesichts.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Gesichtselektroden, bei denen zwei Metallplatten in aufgenähte Taschen (meist im Bereich der Wangen der Gesichtsmaske) gesteckt werden, arbeitet die Neuentwicklung mit einer flächendeckenden Einbringung des Stroms auf die zu behandelnde Gesichtshaut. Wo sich der hauptsächliche Stromfluss bei herkömmlichen Gesichtsmasken den direkten Weg zwischen den beiden Metallplatten suchen dürfte (Strom sucht sich wie Wasser auch stets den leichtesten Weg), bieten die großflächig eingenähten Graphit-Leiterbahnen dem Strom wahrscheinlich eine deutlich umfangreichere Einflussmöglichkeit in die gewünschten Hautpartien.

Die Iontophorese ist also insgesamt auf einem guten Weg und steht der Nutzbarkeit von Antitranspiranten nur noch im Bereich der Einfachheit nach. Eine Iontophorese ist dann aber ebenfalls in 15 bis 20 Minuten erfolgt und ebenso wie auch bei Antitranspiranten kann man im Erfolgsfall die Anwendungsintervalle deutlich reduzieren.

Beste Grüße!
Sascha Ballweg

Palmare Hyperhidrose zu über 80% gelindert / sichtbarer Achselschweiß komplett beseitigt.
Ist Initiator von http://www.hyperhidrosehilfe.de sowie http://www.schwitzen.com

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