Wie wirkungsvoll Ionto?

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Timmy23
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Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Timmy23 » 18.Mai 2012, 15:42

Hi,

regelmäßig berichten Personen, wie gut die Iontophrese wirkt und dass Hände, Füße... trocken sind. Mich würde mal interessieren, wie gut die Ergebnisse sind. Sind eure Hände/Füße... komplett trocken? Also so als ob ihr gar kein Schwitzproblem hättet oder sind sie immer noch ein bißchen feucht? Merken andere Leute gar keinen Unterschied mehr,wenn ihr ihnen beispielsweise die Hand gebt?

Ich würde mich freuen, wenn diejenigen, die mit dem Ergebnis zufrieden sind und für die die Iontophorese wirkt, mal berichten würden.

piepa
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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von piepa » 27.Feb 2014, 14:19

Ich hatte eine Woche oder so keine Beschwerden mehr,und danach gings wieder los.Hab mich riesig gefreut,das es hilft,aber nichts.
Es is oder kann sehr unterschiedlich sein.Beim einen hilfts und beim anderen wieder nicht.Ich ghör zu denen,wo es nicht hilft.
2 meiner Verwandten nutzen nur noch alle paar Wochen oder einmal im Monat ein spezielles Deo,ihnen hilft das,bei mir tut sich nix.Immer nur ein paar Tage,oder eine Woche,und dann war alles wieder weg.

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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von DaniDan » 24.Mär 2014, 14:32

Hallo.

Dazu mal eine Frage: Kann man eigentlich schon vorab ungefähr abschätzen, wie wirkungsvoll die Methode bei einer einzelnen Person ist, z.B. aufgrund irgendwelcher körperlichen oder gesundheitlichen Eigenheiten? Ich finde es schade wenn ich immer wieder von Menschen lese, die solche (aber auch andere) Lösungsansätze ausprobieren und im Nachhinein noch enttäuschter sind als vorher.

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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Nocheinschwitzer » 27.Mär 2014, 10:18

Hi,

ob sich das vorher abschätzen lässt, kann ich nicht beurteilen.
Ich möchte auch keine unberechtigten Hoffnungen schaffen, kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mit Ionto gut klar komme.
Ich bin KEIN leichter Fall von Hyperhidrose. Hab es an Händen und Füßen und es läuft und tropft, wenn ich gar nichts mache.
Mit Ionto ist es so, dass die Handflächen manchmal komplett trocken sind und manchmal noch leicht feucht.
Unter hohem Stress schwitze ich an den Stellen, die nicht therapiert werden (z.B. auch auf den Fingern). Allerdings ist der Stresspegel im allgemeinen geringer, da man ja nicht mehr so doll schwitzt (Teufelskreis durchbrochen).
Teilweise gibt es auch Unterschiede, dass eine Hand trockener ist als die andere.

Ich therapiere nur die Hände, weil das die Prio 1 ist!
Man soll ja auch Hände und Füße gleichzeitig therapieren können. Daran traue ich mich aber nicht, weil ich nicht riskieren möchte, dass die Wirkung der Hände veringert wird :cry: Jemand Erfahrung damit?
Ich mache pro Tag eine Sitzung von 15 Minuten bei 15 mA. Habe ein Idromed 5 GS und damit super Erfahrungen. Meine Krankenkasse hat das Gerät (mittlerweile das zweite) ohne Umstände übernommen!
Das Wasser sollte möglichst warm sein!
Die Wasserhöhe ist auch relevant, da die gleiche Stromstärke bei niedrigem Wasserpegel eine geringere Hautfläche versorgt. Wenn ich das vordere Glied meines Fingers auf das Gitter drücke, dann liegt der Wasserpegel noch ganz knapp unterm Fingernagel. Ich habe mal gelesen, dass die Wirkung der Ionto noch 0,5 cm über dem Wasser wirkt! Also tendenziell sparsam mit der Wasserhöhe, die Handfläche sollte natürlich schon ausreichend im Wasser liegen...
Seit einiger Zeit wechsel ich die Pole nur noch wöchentlich, d.h. 6-7 Tage rechts den Pluspol, dann die Woche drauf links den Pluspol.
Wenn ich einen Tag nicht machen kann, dann mache ich i.d.R. am Tag vorher oder danach 2 Sitzungen (2 x 15 Minuten).
Mit diesem Verfahren habe ich bislang die beste Erfolgsquote!

4 Tage Geschäftsreise mit An- und Abreise kann ich so ohne Gerät überbrücken:
Tag 1 = Abreisetag -> 2 Sitzungen
Tag 2 -> 0 Sitzungen
Tag 3 -> 0 Sitzungen
Tag 4 = Rückreise -> 2 Sitzungen

Mehr als 2 Sitzungen pro Tag mache ich nicht mehr. Habe den Eindruck, dass es dann kontraproduktiv wird. Insgesamt versuche ich die Einheiten möglichst gleichmäßig zu verteilen.
D.h. bei einem Tag Geschäftsreise mehr, würde ich das Gerät einpacken.

Die Ionto wirkt nach meiner Erfahrung zeitverzögert. D.h. selbst nach einem Tag Pause kann es am folgenden Tag besser sein, wenn vorher z.B. 2 Sitzungen gemacht wurden.

Als Einschränkung muss ich sagen, dass es Situationen gibt, wo auch die Ionto nicht mehr die super Leistung bringt.
I.d.R. kriege ich Probleme, wenn ich über längere Zeit an fremden Orten und größerem Stress arbeiten muss (Thema Geschäftsreisen).
Trotzdem ist es längst nicht so schlimm wie ohne!
Zu Hause, bei der Arbeit am Heimatstandort und fremde Orte in Form von Urlaub sind hingegen gar kein Problem mehr.

Hoffe, ich konnte etwas Klarheit mit meiner Erfahrung in das Thema bringen.
Bedenkt bitte, dass die Informationen alle auf meiner Erfahrung beruhen, ich bin kein Experte!

Würde mich freuen, wenn noch weitere über ihre Erfahrungen berichten würden, sicher kann ich auch noch was lernen ;-)

Viele Grüße! NochEinSchwitzer

Justin
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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Justin » 30.Mär 2014, 13:21

Hallo zusammen,

ich würde mich schon als Ionto-Experte bezeichnen aufgrund meiner über 20jährigen Erfahrung damit. Meiner Erfahrung nach kann man Hände und Füße ruhig gleichzeitig therapieren, die Wirkung an den Händen sollte dadurch nicht beeinträchtigt werden. Die Höhe des Wasserpegels würde ich nicht als zu kritisch sehen, aber grundsätzlich sollte man nur so hoch Wasser einfüllen, dass die schwitzenden Bereiche gerade bedeckt sind. Warmes Wasser ja, weil es angenehmer ist.


Einige Erfahrungen, die ich im Laufe der Jahre bei mir gemacht habe:

-Der Pluspol ist der wirksame Pol; wenn die Hände Priorität haben, lasse ich die grundsätzlich jeden Tag am Pluspol.

-Eine Therapiesitzung am Tag, bis man einen Effekt erreicht (habe zwischen 8x und 25x schon alles erlebt); dieser kann, muss aber nicht, zeitverzögert eintreten; danach versuche ich, den Effekt zu halten (Erhaltungstherapie alle 2-4 Tage); mache ich zu lange Pausen, stellt sich der Effekt mittelfristig wieder ein und ich muss wieder von vorn, d.h. tägliche Sitzungen, beginnen (1 x pro Woche reicht bei mir leider nicht, bei anderen schon).

-Hartes Wasser könnte effektiver sein als weiches; ich habe lange in verschiedenen anderen Ländern mit recht weichem Wasser gelebt und die Beobachtung gemacht, dass die Wirksamkeit deutlich nachließ; erst bei Verwendung von stillem Mineralwasser verbesserte sich die Wirksamkeit wieder; bin auch in Deutschland aus einer Gegend mit hartem Wasser (wo die Ionto meist gut gewirkt hat) in eine Gegend mit weichem Wasser gezogen und muss hier ebenso stilles Wasser verwenden. Allerdings habe ich auch schon erlebt, dass bei Behandlung der Füße, während der ein Fuss immer in einer Wanne mit Mineralwasserzusatz belassen wurde und der andere in normalem weichem Leitungswasser, ein seitengleicher Effekt erzielt wurde! Also, ich kann die höhere Effizienz von Mineralwasserzusatz noch nicht mit letzter Sicherheit (für mich) behaupten. Dennoch verwende ich zumindest für meine Handbäder Mineralwasserzusatz. Bei vielen Leuten scheint aber normales Leitungswasser, egal ob hart oder weich, zu helfen. Ich habe sogar mal eine alte Studie gelesen, wo die Ärzte mit destilliertem Wasser gearbeitet haben.

-Bei starker psychischer Belastung aber auch während mehrwöchiger Hitzewellen im Sommer dauert es tendenziell länger, bis die Bäder einen Effekt erzielen.

-Es ist mitunter schwer zu beurteilen, ob eine sich einstellende Besserung den Iontophorese-Bädern geschuldet ist oder aber auf eine generelle Beruhigung des vegetativen Tonus zurückzuführen ist.

-Schwitzt man auch an anderen Körperstellen übermäßig, so stellt sich nach Therapieerfolg an den Händen mitunter auch eine Besserung an diesen anderen Stellen ein, im Sinne einer Art positiven Rückkopplung (geringerer psychischer Druck, etc...).

-Ich mag die Iontophorese-Bäder trotz des hohen Zeitaufwands lieber, weil sie ohne Chemikalien auskommt und mir während der Nacht nicht den Schlaf raubt wie AlCl etc.

-Mein "Notfallmedikament" ist übrigens Antihydral, welches ich mitunter für die Hände nehme, wenn ich beispielsweise vor wichtigen Terminen stehe und erwarte, dass der Iontophorese-Effekt länger auf sich warten lassen wird; Antihydral wirkt bei mir nach wenigen Tagen, und ich muss es nur 1-2 x auftragen.

Grundsätzlich muss man bei diesem Verfahren sehr diszipliniert sein, aber ich war immer froh, dass ich dadurch auf einen OP verzichten konnte.

Ich hoffe, ich konnte ein paar sinnvolle Ratschläge geben.

Beste Grüße
J.

Dalton
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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Dalton » 21.Mai 2014, 11:14

Hallo erstmal!

Zu mir: Ich bin 28 Jahre und benutze die Ionto seit ca. 12 Jahren (Idromed 4, jetzt Idromed 5 GS); also ein alter Hase. Schwitze stark an Füssen, Achseln und Händen, im Sommer auch stark im Gesicht... also das volle Programm.
Nocheinschwitzer hat geschrieben: ...
Mit Ionto ist es so, dass die Handflächen manchmal komplett trocken sind und manchmal noch leicht feucht.
Unter hohem Stress schwitze ich an den Stellen, die nicht therapiert werden (z.B. auch auf den Fingern). Allerdings ist der Stresspegel im allgemeinen geringer, da man ja nicht mehr so doll schwitzt (Teufelskreis durchbrochen).
Teilweise gibt es auch Unterschiede, dass eine Hand trockener ist als die andere.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Dadurch das die Therapie mal komplett wirkt, mal weniger (obwohl konstant therapiert), erachte ich die Ionto nicht als zuverlässig. Allerdings wäre das Schwitzen ohne das therapieren WESENTLICH schlimmer. Insofern bin ich zufrieden mit der Ionto, auch wenn mal die Finger oder die rechte Hand feucht bleiben :P
Nocheinschwitzer hat geschrieben: Ich therapiere nur die Hände, weil das die Prio 1 ist!
Man soll ja auch Hände und Füße gleichzeitig therapieren können. Daran traue ich mich aber nicht, weil ich nicht riskieren möchte, dass die Wirkung der Hände veringert wird :cry: Jemand Erfahrung damit?
Ich mache pro Tag eine Sitzung von 15 Minuten bei 15 mA. Habe ein Idromed 5 GS und damit super Erfahrungen.
Genau meine Therapieintervalle, allerdings wechsele ich die Pole täglich, und bezüglich der Füsse teile ich Deine Bedenken. Hatte zeitweise Hände und Füsse therapiert, und musste ein kompensatorisches Schwitzen im Gesicht und Achseln feststellen. Irgendwo muss der Schweiß schließlich raus. Seit neuestem ist es auch leider so, dass wenn die Hände innen trocken sind, schwitze ich an den Fingeraussenflächen, was ziemlich störend ist. Ausserdem bildete ich mir eine geringere Wirkung an den Händen bei gleichzeitiger Therapie mit den Füssen ein. Allerdings kann man das alles nie so genau sagen, weil die Psyche und Einbildung sicher da ihren Teil dazubeitragen. Andereseits kann ich auch bestätigen, was Justin gesagt hat, dass man anderen Körperstellen weniger schwitzt, wenn die Hände trocken sind (eine Art positive Ruckkopplung wegen geringerem psy. Druck). Es ist verzwickt :P
Nocheinschwitzer hat geschrieben: Mehr als 2 Sitzungen pro Tag mache ich nicht mehr. Habe den Eindruck, dass es dann kontraproduktiv wird. Insgesamt versuche ich die Einheiten möglichst gleichmäßig zu verteilen.
...
Die Ionto wirkt nach meiner Erfahrung zeitverzögert. D.h. selbst nach einem Tag Pause kann es am folgenden Tag besser sein, wenn vorher z.B. 2 Sitzungen gemacht wurden.

Als Einschränkung muss ich sagen, dass es Situationen gibt, wo auch die Ionto nicht mehr die super Leistung bringt.
I.d.R. kriege ich Probleme, wenn ich über längere Zeit an fremden Orten und größerem Stress arbeiten muss (Thema Geschäftsreisen).
Trotzdem ist es längst nicht so schlimm wie ohne!
Zu Hause, bei der Arbeit am Heimatstandort und fremde Orte in Form von Urlaub sind hingegen gar kein Problem mehr.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Gerade bei Stress ist das Schwitzen insgesamt noch ein Problem.

Justin hat geschrieben: ...
-Eine Therapiesitzung am Tag, bis man einen Effekt erreicht (habe zwischen 8x und 25x schon alles erlebt); dieser kann, muss aber nicht, zeitverzögert eintreten
...
Das konnte ich auch feststellen. Manchmal tritt bei Initial-Behandlung die Wirkung erst nach 20 Tagen ein, manchmal schon nach 10 Tagen. Bezüglich der Zeitverzögerung kann ich von mir sagen, dass es manchmal so ist, wenn man bspw. 12 Behandlungen gemacht hat und dann 2 Tage pausiert, die Hände dann erst trocken sind.
Justin hat geschrieben: -Bei starker psychischer Belastung aber auch während mehrwöchiger Hitzewellen im Sommer dauert es tendenziell länger, bis die Bäder einen Effekt erzielen.

-Es ist mitunter schwer zu beurteilen, ob eine sich einstellende Besserung den Iontophorese-Bädern geschuldet ist oder aber auf eine generelle Beruhigung des vegetativen Tonus zurückzuführen ist.

-Ich mag die Iontophorese-Bäder trotz des hohen Zeitaufwands lieber, weil sie ohne Chemikalien auskommt und mir während der Nacht nicht den Schlaf raubt wie AlCl etc.
Die Erfahrungen konnte ich auch machen. Im Sommer ist es (logischerweise) sehr schwer die Wirkung aufrecht zu erhalten, während die Ionto im Winter bis dato sehr gute Ergebnisse gebracht hat.
Insbesondere wegen des "vegetativen Tonus" ist es meines Erachtens gerade schwer die Wirkung der Ionto zu beurteilen, weil es einfach Phasen gibt in denen man mehr schwitzt (z.B. Stress, Sommer etc.) und Phasen in denen es erträglicher ist.

Grüße

Niclas
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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Niclas » 29.Sep 2016, 11:02

Grundsätzlich kann man sagen das die Iontophorese eine 95% Erfolgschance mit sich bringt. Das heißt allerdings nicht das 95% der Betroffenen nie wieder schwitzen werden. Eine Sache ist klar: Die Iontophoresetherapie ist die erfolgreichste Therapie gegen Hyperhidrose und bringt in den meisten Fällen, egal unter was für einem Schweregrad man leidet, eine Reduzierung des Schwitzens mit sich. Das ist der große Unterschied zu anderen Produkten (ANtitranspirante....). Diese wirken oftmals gar nicht und es ist nicht mal eine Verbesserung des übermäßigen Schwitzens zu sehen.

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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von schwitzen_com » 29.Sep 2016, 11:11

Niclas hat geschrieben:Grundsätzlich kann man sagen das die Iontophorese eine 95% Erfolgschance mit sich bringt. Das heißt allerdings nicht das 95% der Betroffenen nie wieder schwitzen werden. Eine Sache ist klar: Die Iontophoresetherapie ist die erfolgreichste Therapie gegen Hyperhidrose und bringt in den meisten Fällen, egal unter was für einem Schweregrad man leidet, eine Reduzierung des Schwitzens mit sich. Das ist der große Unterschied zu anderen Produkten (ANtitranspirante....). Diese wirken oftmals gar nicht und es ist nicht mal eine Verbesserung des übermäßigen Schwitzens zu sehen.
Das sehe ich aus Erfahrung nicht so. Die Erfolgschancen würde ich in etwa als gleich. Ein großer Unterschied ist aber, dass die Iontophorese auf Grund des austrocknenden Behandlungselements "Wasser" schneller wirken kann und Betroffene deshalb vielleicht nicht so schnell (und somit verfrüht) aufgeben.
Sascha Ballweg

Palmare Hyperhidrose zu über 80% gelindert / sichtbarer Achselschweiß komplett beseitigt.
Ist Initiator von http://www.hyperhidrosehilfe.de sowie http://www.schwitzen.com

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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Justin » 03.Okt 2016, 22:36

Hi,
ich finde die Iontophorese macht auf "angenehmere" Art und Weise trockener als Antitranspirante wie Antihydral oder AlCl. Die Haut fühlt sich einfach besser und natürlicher an, wohingegen bei Antihydral die Haut extrem spröde und schuppig wird, außerdem mitunter leicht gelblich.

Grüße,

Justin

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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Niclas » 04.Okt 2016, 12:23

Servus Justin, ich glaube es ist einfach die "Hautschonendere Behandlung". Ein Antitranspirant hat hingegen Chemiezusätze (Aluminiumchlorid,Aluminiumsalze) die die Haut mehr belasten als die Stromtherapie. So war es zumindest bei mir :)

Justin
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Re: Wie wirkungsvoll Ionto?

Beitrag von Justin » 09.Okt 2016, 23:40

Niclas, wieviele Behandlungen benötigst Du denn bis zum Eintreten eines Effekts ? Wie häufig musst Du anschließend Erhaltungstherapien durchführen? Und wie ist die Wasserhärte in Deiner Gegend?

Grüße
Justin

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