Erfahrung Iontophorese an den Händen

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Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon StephieMausi » 29.Mai 2016, 17:20

Liebe HH-Forum Mitglieder,

vor Kurzem habe ich mir ein Iontophoresegerät von Davita (Sudormed 1200) gekauft. Diese bietet sowohl die Gleich- als auch Pulsstrombehandlung an.
Bei den Füßen kann ich ohne Probleme mit Gleichstrom auf 25 mA hochregeln.
Jedoch machen mir die Hände zu schaffen!
Selbst beim Pulsstrom halte ich nicht mal 1 mA aus, weil es so schrecklich kribbelt (und ich bin eigentlich keine Memme).
Mache ich etwas falsch? Meine Hände sind fast komplett mit Wasser bedeckt (nur der Handrücken nicht ganz, aber dann würde die Wanne wohl überlaufen).
Ich brauch unbedingt eure Erfahrungswerte!

Liebe Grüße
Stephie

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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon schwitzen_com » 31.Mai 2016, 11:27

Es reicht, wenn die Handinnenflächen gerade mal so im Wasserbad liegen. Wenn man sich die Hand von der Seite aus ansieht, würde ich sagen, dass das circa einem Drittel der Höhe des Zeigefingers entsprechen sollte.

Und nein, es ist nicht normal, dass bei 1 mA solche Empfindungen auftreten.
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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon Melina » 31.Mai 2016, 17:30

Hallo stephiemausi, :hello:

Wie schwitzen_com es schon gesagt hat. Du musst viel weniger Wasser nehmen. Und falls du an Händen oder Füßen offene Stellen hast, dann decke diese mit einer Creme oder Melkfett ab damit du die anderen Stellen optimal behandeln kannst.

Viele Erfolg
:grpwave:
Zuletzt geändert von Melina am 01.Jun 2016, 7:41, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon StephieMausi » 31.Mai 2016, 20:53

Danke für die schnellen Antworten! Ich werde es morgen mit weniger Wasser testen :)

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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon schwitzen_com » 01.Jun 2016, 14:19

Ich bin gespannt auf Deine Rückmeldung dazu :thumb:

Bei der Einschätzung des schrecklichen Kribbelns wäre es übrigens hilfreich zu erfahren, ob dieses über die gesamte Fläche oder nur partiell, z. B. im Bereich des Nagelbetts auftaucht.
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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon StephieMausi » 01.Jun 2016, 21:40

Ich danke euch! Es hat heute endlich geklappt. Mit weniger Wasser konnte ich beim Pulsstrom gute 10mA aushalten - ist das ein "akzeptabler" Wert? Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass meine Füße nach einer Woche schon besser geworden sind, hoffentlich klappt das jetzt mit dem Händen ebenfalls :)

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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon Melina » 01.Jun 2016, 22:43

Du kannst sicherlich mit der Zeit nach oben gehen, aber 10mA ist sehr gut für den Anfang. Klappt bestimmt ;)

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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon schwitzen_com » 02.Jun 2016, 8:59

StephieMausi hat geschrieben:Ich danke euch! Es hat heute endlich geklappt. Mit weniger Wasser konnte ich beim Pulsstrom gute 10mA aushalten - ist das ein "akzeptabler" Wert? Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass meine Füße nach einer Woche schon besser geworden sind, hoffentlich klappt das jetzt mit dem Händen ebenfalls :)
Geht denn das Handbuch nicht auf solche "Grundvoraussetzungen" für eine angenehme und sichere Behandlung ein?
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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon StephieMausi » 02.Jun 2016, 19:20

Also es mag auch von mir eine falsche Interpretation sein, aber in der Anleitung steht:

"Beide Wannen sollten mit lauwarmem Wasser gefüllt werden, so dass die Hände vollständig vom Wasser bedeckt werden können."

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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon schwitzen_com » 03.Jun 2016, 8:57

StephieMausi hat geschrieben:Beide Wannen sollten mit lauwarmem Wasser gefüllt werden, so dass die Hände vollständig vom Wasser bedeckt werden können.

Meine Güte, wer bringt solche "Anleitungen" heraus? :fan:
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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon StephieMausi » 05.Jun 2016, 8:57

Gute Frage!
Ich hab aus Interesse mal in den englischen Text geschaut, ob da ggf. etwas "falsch" übersetzt worden ist - aber dort steht es genauso.
Aber gut, mein Problem hat sich ja gelöst.
Ich habe festgestellt, dass ich bei den Händen eher mit Gleichstrom klar komme, als mit Pulsstrom. In sonstigen Foren, konnte ich immer nur das Gegenteil lesen.
Ich bin auf jeden Fall optimistisch und behandle jetzt täglich meine Füße und Hände.

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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon schwitzen_com » 06.Jun 2016, 8:51

Danke für die Rückmeldung, Stephie. Ich habe jetzt nur die Anleitung des noch recht neuen Saalio Iontophoresegerätes hier, in dieser steht jedoch…
Gleichstrom ist erfahrungsgemäß effektiver als Pulsstrom. Für einen zügigen sichtbaren Therapieerfolg wird die Therapie vorzugsweise mit Gleichstrom begonnen und solange mit Gleichstrom fortgeführt, bis eine zufriedenstellende Reduktion und Normalisierung der Schweißbildung erreicht wurde.

Pulsstrom ist weniger effektiv als Gleichstrom. Dafür ist das Stromempfinden bei Pulsstrom deutlich reduziert, so dass höhere Ströme toleriert werden können. In Summe bleibt der Pulsstrom aber i.d.R. weniger effektiv als der Gleichstrom.
Der Pulsstrom sollte deshalb nur in den Fällen gewählt werden, in denen der Gleichstrom selbst bei relativ kleinen Stromstärken als schmerzhaft empfunden wird oder die Haut empfindlich reagiert. Pulsstrom bietet sich auch im Rahmen der Erhaltungstherapie an, wenn ein geringerer Stromeintrag zur Aufrechterhaltung der Schweißreduktion ausreicht.

An Händen oder Füßen sollte man deshalb aus meiner Sicht auf jeden Fall mit einem geringen Gleichstrom beginnen und dann, je nach Empfinden, den Strom während der Behandlung erhöhen, bis man an das obere Ende seiner persönlichen "Komfortzone" gelangt. Schmerzen sollte man bei der Anwendung jedoch nicht tolerieren. Viel Erfolg!
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Re: Erfahrung Iontophorese an den Händen

Beitragvon Bass » 22.Mai 2017, 21:36

Hey Stephie,

wie geht es dir denn jetzt, knapp ein Jahr später, mit der Ionto-Anwendung? Wie hoch ist die Wirksamkeit bei dir?

Viele Grüße
bass


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